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25 Jahre Lupo

Kleiner Wolf mit großen Qualitäten

Im Spätsommer 1998 feiert der VW Lupo seine Premiere. Der Kleinstwagen ist vom Start weg eine neue Größe im Volkswagen Programm. Nie zuvor gab es ein Modell unterhalb des Polo, doch der Lupo sollte in seiner Karriere noch öfter Vorreiter sein – zum Beispiel als erstes 3-Liter-Auto der Welt. Warum der Kleine bis heute ein Großer im Alltag ist, klären wir in unserem Jubiläumsspecial.

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Lupo: ein VW in neuer Größe

Mitte der 1990er Jahre nimmt das Konzept des kleinsten VW konkrete Formen an. Gerade ist der Polo 6N erfolgreich gestartet, der außen und innen fast auf Golf 1 Format gewachsen ist. In der klassischen Kleinwagengröße um 3,50 Meter hat der Konzern seitdem nur noch den reichlich angestaubten Seat Marbella zu bieten. Zwei modernere Wettbewerber verkaufen sich indes prächtig: der Renault Twingo (seit 1993) und der Ford Ka (seit 1996). Doch die passende Antwort aus Wolfsburg ist bereits in Arbeit.

Als Entwicklungsauftrag 420 entsteht ein Klein(st)wagen, der voll alltagstauglich sein soll: Platz für vier bis fünf Personen und mindestens zwei Getränkekisten. Technische Basis ist die verkürzte Bodengruppe des Polo 6N, dessen Motoren auch unter der Haube zum Einsatz kommen sollen. Anfangs wird sogar über einen Elektroantrieb spekuliert – und über einen Einstandspreis von nur 15.000 Mark für den kleinsten Benziner. Als die Zeitschrift Auto Bild im Juni 1995 erste Prototypenfotos veröffentlicht, ist das Design des späteren Lupo schon klar erkennbar: Rundscheinwerfer, steiles Heck, kurze Überhänge.

Lupo: „Ein neuer Maßstab unter den Kleinwagen“

Zur Premiere des Serienmodells 1998 macht Volkswagen den Anspruch an seinen jüngsten Spross klar: „Man muss nicht groß sein, um groß zu sein.“ – so lautet der selbstbewusste Werbeslogan für den kleinsten VW seit dem Polo 1 (1975-1981). In der Tat punktet der Lupo mit typischen Volkswagen Qualitäten: Solidität (vollverzinkte Karosserie mit 12 Jahren Garantie gegen Durchrostung), Sicherheit (zwei Airbags serienmäßig, optional Seitenairbags und ABS), Komfort (bis hin zu Extras wie Lederausstattung, Klimaanlage oder Navigationssystem) und Liebe zum Detail. Die äußert sich etwa in der Gestaltung der Instrumente: silbern unterlegt, mit blauer Durchlichttechnik beleuchtet, die metallisch glänzenden Einfassungen mit kleinen Schrauben befestigt.

Zum Start stehen drei Motoren zur Auswahl: Entweder die aus dem Polo bekannten Benziner mit 37 kW (50 PS) bzw. 55 kW (75 PS) oder ein Saugdiesel mit 44 kW (60 PS). Als SDI bringt es der Lupo auf einen bemerkenswert niedrigen Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometern. Aber gerade beim Spritkonsum ist weniger bekanntlich mehr – und nur wenige Wochen nach der offiziellen Vorstellung des Lupo setzt Volkswagen ein echtes Ausrufezeichen auf diesem Gebiet.

Unsere Ersatzteil-Highlights aus 25 Jahren Lupo:

Lupo: neue Bestwerte als 3L TDI, GTI und FSI

Auf dem Pariser Salon zeigt Volkswagen im Oktober 1998 ein serienreifes Drei-Liter-Auto. Es ist – natürlich ein Lupo. Mit dieser (nahezu serienreifen) Studie löst Konzernchef Piëch sein Versprechen ein, das Sparmobil noch vor dem Jahr 2000 auf die Straße zu bringen. Mitte 1999 ist das Serienmodell bestellbar. Das kommt damals einer Sensation gleich, denn über ein vollwertiges Auto mit einem Verbrauch von unter drei Litern auf 100 Kilometern spekuliert die Fachwelt schon seit Jahren. Mit dem Lupo 3L TDI kann dieser Traum nun Wirklichkeit werden. Oder wie es der Prospekt mit dem für Volkswagen typischen Augenzwinkern ausdrückt: „Ab heute ist morgen.“

Da geht beinahe unter, dass auf dem Volkswagen Stand in Paris 1998 eine weitere Studie im Rampenlicht steht: der Lupo GTI. Das knallrote Kraftpaket hat einen 1,6 Liter Vierventiler unter der Haube, der satte 92 kW (125 PS) leistet und den Lupo auf über 200 km/h beschleunigt. Dank Leichtbau sinkt das Leergewicht auf rund 1.000 Kilogramm, sodass der Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 8,2 Sekunden erledigt ist. Damit ist der bis dato kleinste GTI auch gleichzeitig der flotteste – selbst ein Golf 2 GTI G60 kann ihm in der Beschleunigung nicht das Wasser reichen! Es dauert allerdings bis zum Jahr 2000, ehe der Lupo GTI als Serienmodell beim Händler steht.

Im selben Jahr kommt mit dem FSI ein weiterer technischer Leckerbissen auf den Markt – und einmal mehr gibt es ihn zuerst im Lupo. Er ist damit das erste europäische Serienfahrzeug mit Benzin-Direkteinspritzung. Bei 1,4 Litern Hubraum leistet sein Motor 77 kW (105 PS) und verbraucht im ECO-Modus nur 4,9 Liter Super Plus auf 100 Kilometern.

Einige Ersatzteil-Highlights für den 3L Lupo und Lupo GTI:

Lupo: neue Größe, alte Probleme

Obwohl jeweils stolze Innovationsträger, bleiben Lupo 3L TDI, GTI und FSI zeitlebens Exoten. Die breite Masse wählt die Benziner mit 50 und (ab Modelljahr 2001) 60 PS. Die 16-Ventiler (75 bzw. 100 PS) und die Diesel – ab 1999 ist auch ein Dreizylinder-TDI mit 75 PS lieferbar – werden deutlich seltener bestellt. Statt den Lupo mit einem stärkeren Motor zu ordern, greifen viele Kunden offenbar lieber gleich zum größeren Polo. Denn der ist nur knapp 2.500 Mark teurer als das Lupo Basismodell, das bei Markteinführung mit 17.990 Mark in der Preisliste steht. Trotz des sympathischen Designs, der pfiffigen Farbkombinationen und attraktiver Sondermodelle kann der Lupo die ursprünglich geplanten Stückzahlen von 120.000 Fahrzeugen im Jahr nie erreichen. Bis zum Produktionsende im Sommer 2005 laufen 487.856 Lupo vom Band – also im Durchschnitt nur knapp 70.000 pro Jahr.

Zumindest auf dem Papier ist der Lupo damit seltener als ein etablierter Oldtimer wie der Scirocco 1, von dem immerhin 504.153 Exemplare produziert wurden. Und noch ein Zahlenspiel: Am 1. Januar 2022 waren in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt noch 813 Lupo GTI zugelassen. Golf 1 GTI gab’s zum gleichen Zeitpunkt noch mehr als dreimal so viele. Spricht das nun für oder gegen eine große Zukunft als Klassiker?

Lupo: ein neuer Klassiker?

Wir meinen: der Lupo ist auf jeden Fall gut gealtert. Wie andere Volkswagen Modelle aus dieser Ära besticht er durch ein zeitloses Design und eine Qualität, die auch nach 25 Jahren als überdurchschnittlich gelten kann. Der Lupo war sicher nie billig, aber eben seinen Preis wert – deshalb ist er auf unseren Straßen noch immer allgegenwärtig. Dort bringt er in fantasiagrün, jazzblue oder yellow jene Farbe ins Spiel, die heutige Autos oft vermissen lassen. Die farblich passenden Sitzbezüge waren und sind vielleicht Geschmackssache. Aber das gilt für die Hits des Jahres 1998 ja auch – ob nun im Radio („Flugzeuge im Bauch“ von Oli P.) oder im Kino („Titanic“)…

Als Anfängerauto, Stadtflitzer oder Zweitwagen wird uns der Lupo sicher noch einige Jahre begleiten. Ein echter Alltagsheld eben, der auch nach 25 Jahren läuft und läuft und läuft. Oder spart und spart und spart, denn das große Interesse am 3L TDI kommt nicht von ungefähr: Der einstige Neupreis von fast 27.000 Mark – dafür gab es 1999 auch schon einen Golf – spielt keine Rolle mehr, der Verbrauch überzeugt noch immer und Exemplare mit mehr als 500.000 Kilometern Laufleistung beweisen, dass auch die Langzeitqualität stimmt.

Damit der Lupo auch morgen nicht von gestern ist, gibt es Volkswagen Classic Parts. Einige Highlights aus unserem umfangreichen Programm an Orginal VW Ersatzteilen für den Lupo haben wir zum Jubiläum einmal zusammengestellt.


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Der Lupo begeistert als Alltagsheld Generationen. Und das schon seit 25 Jahren. Wir feiern das Jubiläum: mit unseren Ersatzteilen in Originalqualität. Damit der Golf ein Original bleibt.